Anni Albers

Art
Biography
    • Mappe - Teil II, 1980

      Serigrafie

      Anni Albers

      Mappe - Teil II, 1980

      Serigrafie

      H 70 B 50 cm

      signiert und datiert

      WVZ/Edition: 59/125


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    • Mappe - Teil I, 1926

      Serigrafie

      Anni Albers

      Mappe - Teil I, 1926

      Serigrafie

      H 70 B 50 cm

      signiert und datiert

      WVZ/Edition: 59/125


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  • 1899
    in Berlin als Annelise Fleischmann geboren

    1914
    besucht sie Die Sturm Galerie in Berlin

    1922
    am Bauhaus: Vorkurs bei Itten und Muche

    1923
    fängt in der Webereiwerkstatt an und wird an dem Entwurf und Umsetzung von Textilien für das experimentelle "Haus am Horn" beteiligt, das für die gleichnamige Bauhaus Ausstellung errichtet wurde.

    1924
    erste veröffentlichte Schriften: „Bauhausweberei" erscheint in einer Ausgabe des Bauhaus Magazins „Junge Menschen". Ihr Artikel „Wohnökonomie" wird in einer Frauenzeitschirft veröffentlicht. Er preist die Idee des Bauhauses Funktion mit Design zu verbinden und im alltäglichen Leben zu etablieren.

    1925
    Heirat mit Josef Albers und Umzug mit dem Bauhaus nach Dessau.

    1926-27
    entwirft sie Textilien und Wandbehänge. Farbillustrationen ihrer Wandteppiche werden in den Zeitschriften Offset, und in Paris in Tapis et Tissus veröffentlicht, für die Sonia Delaunay die abgebildeten Werke zusammengestellt hat

    1927
    nimmt Anni an Paul Klees Unterricht für Weberei teil. Sie entwirft Wandverkleidungen und Vorhänge für das Theater Café Altes in Dessau und die Vorhänge für das Theater in Oppeln

    1929
    im August reisen Josef und Anni Albers nach Barcelona, wo sie die Expo und das dort aufgestellte Deutsche Pavillon (von Mies van der Rohe entworfen) besichtigen. Anni entwirft eine schallabsorbierende und lichtreflektierende Wandverkleidung aus einem damals neuen Material: Cellophan. Diese wird in der Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundesschule (von Bauhaus Direktor Hannes Meyer entworfen) in Bernau bei Berlin angebracht. Für diese Arbeit erhält sie ihr Bauhaus Diplom.

    1931
    werden ihre Textilien in der Berlin Building Exhibition gezeigt und sie wird mit dem Preis der Stadt Berlin ausgezeichnet.

    1933
    wird das Bauhaus auf Drängen der Nationalsozialisten im August geschlossen. Anni und Josef Albers werden auf Empfehlung von Philip Johnson und Edward M.M. Warburg vom New Yorker Museum of Modern Art eingeladen, an dem neu gegründeten Black Mountain College in North Carolina zu unterrichten, wo sie am 28.  November 1934 eintreffen.

    1935
    erste der vierzehn gemeinsamen Mexiko Reisen.

    1938
    hilft Anni dem Ehepaar Gropius und Herbert Bayer Material für die Ausstellung „Bauhaus 1919-1928" im Museum of Modern Art zusammenzustellen. Für den Ausstellungkatalog schreibt sie eine Abhandlung über die Weberei.

    1939
    werden Anni und Josef Albers US-Staatsbürger. Im Juni reisen sie nach Mexico.

    1941
    verbringen Josef und Anni ein Jahr in New Mexico und Mexico. Eine Wanderausstellung mit von Anni Albers und dem Black Mountain College Studenten Alex Reed entworfenem Schmuck aus alltäglichen Gegenständen wird in der Willard Gallery in New York City eröffnet.

    1947
    führt sie mit ihrer malerischen Weberei „La Luz" eine neue Phase ihres Schaffens ein, die sie in den kommenden zwei Jahrzehnten weiter entwickelt.

    1949
    treten Anni und Josef Albers aus dem Lehrdienst des Black Mountain College zurück und reisen im März nach Mexico City. Im August kehren sie nach New York City zurück. Philip Johnson organisiert die Ausstellung „Anni Albers Textiles" am Museum of Modern Art, New York.

    1950
    ziehen sie nach New Haven, Connecticut. Von Walter Gropius eingeladen, arbeitet Anni am Interieur des neuen Harvard University Graduate Center mit. Sie entwirft Textilien für Tagesdecken und Raumteiler für die Studentenwohnheime.

    1961
    wird Anni Albers mit dem American Institute of Architects' Craftmanship Medal ausgezeichnet.  Sie erhält einen zweiten Auftrag einer Synagoge für die Anfertigung von Bogenpanelen für Congregation B'nai Israel in Woonsocket, Rhode Island.

    1963
    begleitet sie Josef Albers nach Los Angeles zum Tamarind Workshop für Lithographie, wo sie anfängt mit lithographischen Techniken zu experimentieren. Es entstehen „Enmeshed I" und „Enmeshed II", ihre ersten lithographischen Arbeiten.

    1965
    Ihre grundlegende Abhandlung „On Weaving" wird von der Wesleyan University Press herausgegeben.

    1967
    beendet Anni das Werk „Six Prayers", ein Gedenkwandteppich bestehend aus sechs Paneelen, ein Auftrag des Jewish Museum in New York.

    1970
    ziehen Anni und Josef Albers von New Haven nach Orange, Connecticut. Anni gibt die Weberei auf und beschäftigt sich von nun an mit Druckgrafik.

    1975
    ihre Arbeiten werden im Kunstmuseum in Düsseldorf und im Bauhaus Archiv in Berlin gezeigt.

    1977
    findet die Ausstellung „Anni Albers Prints and Drawings" im Brooklyn Museum statt.

    1981
    wird sie mit der Goldmedaille des American Craft Council ausgezeichnet.

    1985
    wird die Retrospektive „The Woven and Graphic Arts of Anni Albers" in der Renwick Gallery in Washington D.C. gezeigt, wonach sie in der Yale University Art Gallery präsentiert wird.

    1990
    reist sie nach London wo sie den Ehrendoktortitel des Royal College of Art erhält.

    1994
    stirbt Anni Albers am 9. Mai in Orange, Connecticut.