Exhibitions 2011

  • 11.12.2011—19.01.2012
    Werner Berges
    mal abstrakt - eine Auswahl zum 70. Geburtstag

    mal abstrakt - eine Auswahl zum 70. Geburtstag

     

    Zur Eröffnung am Sonntag, den 11. Dezember 2011 von 11-17 Uhr wird Werner Berges anwesend sein.

     

    Die Galerie Renate Kammer freut sich sehr, unter dem Titel mal abstrakt eine Einzelausstellung von Werner Berges (geboren1941 in Cloppenburg) zu zeigen, die einen konzentrierten Blick auf circa 25 Werke aus der Phase zwischen 1984-2001 gewährt. Der Ausstellungstitel mal abstrakt kann als ernsthafte Aufforderung, aber auch als ironische Botschaft verstanden werden: Die darin implizierte Wende von der Figur hin zur Abstraktion führt einen auf die falsche Fährte, fand sie doch in dieser Trennschärfe nie statt. Denn die Dichotomie von Abstraktion und Figur in Berges Werk ist fiktiv. Seiner Malerei ist bei aller Figürlichkeit ein stetiger Abstraktionsprozess inhärent und vice versa. Die Überwindung der differentiellen Qualität zwischen Figuration und Abstraktion kann in den Werken der Ausstellung nachvollzogen werden. [...] Berges gehört ohne Zweifel zu den wichtigsten Vertretern der Pop Art in Deutschland. Ihn aber nur auf die Werke seiner Pop Art Phase (1967 – 1975/76) zu reduzieren, bedeutet der Vielsichtigkeit seines Œuvres nicht gerecht zu werden. Betrachtet man Werner Berges Œuvre, wird schnell klar: alle Ebenen vermischen sich und bedingen einander. (Alexander Sairally, Kunsthistoriker)

    Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. / Pressetext (download)

  • 10.11.2011—07.12.2011
    Dan Mihaltianu
    Official History

    DAN MIHALTIANU

     

    Zur Eröffnung der Ausstellung

    am DONNERSTAG, dem 10. NOVEMBER 2011 um 19 Uhr

    sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen.

     

    Es spricht Dr. Petra Kipphoff

     

    Unter dem Titel "Official History" zeigt Dan Mihaltianu (1954 in Bukarest geboren) Fotos, Drucke und Objekte, die soziale, historische und private Themen aus Rumänien einschließen. Sie alltägliche Realität, wo auch immer, ist der Stoff der Arbeiten von Mihaltianu, der jeden Tag fotografiert oder filmt. Ein paar hunderttausend Bilder sind über die Jahre hinweg zusammen gekommen in seinem Berliner Atelier bzw. Archiv. Alles dieses addiert sich zu dem, was Mihaltianu "Official History" nennt. Es ist eine nicht unter einem bestimmten Gesichtspunkt edierte Geschichte, sie folgt keinem Programm, sondern ist durch die Fokussierung des Künstlers definiert und die Art der Verarbeitung der Bilder in Videos, Fotos, Drucken. Die Galerie Renate Kammer zeigt zum ersten mal eine Auswahl der Arbeiten von Dan Mihaltianu in Hamburg.

  • 07.10.2011—05.11.2011
    Monica Bohlmann
    Objekte - Bilder, gestickt und genäht

    Monica Bohlmann: Objekte - Bilder, gestickt und genäht

     

     

    Zur Eröffnung am FREITAG, dem 7. OKTOBER 2011 um 19 Uhr sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen.

     

     

    Vielleicht ist es angesichts des „konfrontativen Ansatzes“ von Monica Bohlmann kein Zufall, dass das Sticken ihre nachhaltige Aufmerksamkeit gewonnen hat, dass die Künstlerin mit der Nadel zu malen beginnt, in die Fläche vordringt und aus dem Zusammen von Maschine und Hand ihre Arbeiten schafft: Früher war das Nähen eine domestizierende Tätigkeit für die Frau am heimischen Herd: Harmlos, weiblich, nützlich. Bohlmann bedient sich dieses tradierten Kontextes, um Themen, die die Welt der Frauen um so nachhaltiger aufbrechen, als überraschenden Sprengsatz einzuführen und den Horizont des weiblichen Gefängnisses zu transzendieren: In die sublime Eleganz der Modewelt und Modefotografie schreibt Bohlmann die Endlichkeit des menschlichen Körpers in seiner radikalsten Form ein, indem sie digital bearbeitete Modebilder mit Anatomie bestickt – Knochen, Blutbahnen, Organe: der „anatomisch geöffnete Körper“ aus der Serie „Anatomie + Mode“ mahnt so nicht nur an eine Pseudo-Wissenschaftlichkeit, sondern vor allem an das durch Schönheit und Jugend Verdrängte – nämlich den Tod, ist „Vanitas-Motiv“ und „Memento Mori“ zugleich. Dass, was die Perfektion der Modefotografie zu überdecken scheint, tritt durch das Aufsticken radikal in den Vordergrund: Die vermeintliche harmlose „Weiblichkeit“ und Konsumierbarkeit der Arbeiten von Monica Bohlmann wird so gebrochen und ironisch subvertiert.    

    Auszug aus einem Text von Dr. Stefanie Maeck.

  • 02.09.2011—05.10.2011
    Naomi Schenck
    ARCHIV VERWORFENER MÖGLICHKEITN

    Archiv verworfener Möglichkeiten

     

    RUNDGANG HAMBURG 2011 – Fleetinsel und Kontorhausviertel Galerien laden ein am Freitag, dem 2. September 2011 von 18-23 Uhr und Samstag, den 3. September 2011 von 12-20 Uhr. Shuttle Service am Freitag 18 - 23 Uhr. Weiter Informationen unter: www.rundganghamburg.de

     

    Naomi Schenck

    ARCHIV VERWORFENER MÖGLICHKEITN

    Kuratiert von Esther Schulte & Alexander Sairally

    2. September bis 5. Oktober 2011

     

    Zur Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, dem 4. September 2011 von 12-16 Uhr sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen.

    Lesung aus dem Buch „Archiv verworfener Möglichkeiten – Bilder und Texte" am Samstag, dem 17. September 2011 um 19.30 Uhr

    mit den Autoren Dagrun Hintze, Ina Weisse und Hanns Zischler.

    Aufgrund der begrenzten Sitzmöglichkeiten bitten wir um eine Zusage bis zum 2. September 2011 per Fax an 040 23 19 07 oder per Email an rk@galerierenatekammer.de.

     

    Preisliste/price list (download)

  • 11.08.2011—28.08.2011
    Sabine Mohr – Installation & Juro Grau – Zeichnung
    (DIS)APPEAR – vom (Er)scheinen und (Ver)schwinden

    (DIS)APPEAR

    (DIS)APPEAR - vom (Er)scheinen und (Ver)schwinden

    Work in progress vom 12. bis 28. August 2011

     

    Eröffnung: Donnerstag 11. August 2011 ab 19 Uhr

     

    Finissage: Sonntag 28. August 2011
    18 Uhr: Belinda Grace Gardner im Gespräch mit Sabine Mohr und Juro Grau

     

    Sabine Mohrs Arbeiten gehen von der Vorstellung aus, dass jede Erscheinung und räumliche Situation ein unsichtbares Bild- und Aussagepotential in sich birgt, das künstlerischen Aus- und Freilegungen offen steht. In der Galerie Renate Kammer wird Sabine Mohr vor Ort eine frei schwebende Rauminstallation entwickeln, die das Auf/ Erscheinen und wieder Verschwinden der Formen im Raum zum Thema hat.

    Juro Grau verhandelt in ihren Zeichnungen anhand von Piktogrammen, Chiffren und Logos die Bildsprache von Symbolik und Heraldik. Die Zeichnungen werden von ursprünglich auf Papier in andere Materialien übertragen: hinter Glas gemalt, als Wandarbeiten oder auch in textile Materialien als Stickerei .

    Beide Künstlerinnen haben an mehreren Projekten zusammen gearbeitet, zuletzt 2003 in dem vom Kunstfonds Bonn e.V. geförderten „A Designated Heart-Head Project", einer Ausstellungsreihe, die gemeinsam mit der französischen Künstlerin Sylvie Réno in Hamburg, Berlin und Marseille stattfand.

    Als Work in progress wird sich die aktuelle Installation in der Galerie Renate Kammer von der Eröffnung bis zur Finissage schrittweise verändern. 

     

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  • 26.07.2011—06.08.2011
    D. Birgfeld, M. Bohlmann, C. Böhmler, D. Helms, M. Holtfrerich, K. Kumrow, G. Piper, S. Rehlich, E. N. Ro, D. Roth, U. Rückriem, X. Su, K. Sudeck, B.
    Sommerschau 2011

    Wasserfarben, Collagen, Bleistift – Sommerschau 2011

    Zu einem Umtrunk am Donnerstag, den 4. August 2011 ab 19 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

     

    Preisliste/price list (download)

  • 08.06.2011—09.07.2011
    E2A Eckert Eckert Architekten
    E2A. Bauten und Projekte

    E2A. Bauten und Projekte

     

    Werkübersicht: Modelle und Fotografien

     

    Ausstellungseröffnung: Mittwoch, den 8. Juni 2011

     

    18.30 Uhr: VORTRAG Prof. Piet Eckert, Zürich; Freie Akademie der Künste, Klosterwall 23, Hamburg

     

    20.00 Uhr: ERÖFFNUNG der Ausstellung in der Galerie Renate Kammer

    EINFÜHRUNG Dirk Meyhöfer, Hamburg; Galerie Renate Kammer, Münzplatz 11, Hamburg

     

    Die Galerie Renate Kammer zeigt unter dem Titel: E2A . Bauten und Projekte anhand von Modellen, Plänen und Fotografien eine aktuelle Werkübersicht des Zürcher Büros E2A Eckert Eckert Architekten.

    E2A wurde 2001 von Piet und Wim Eckert gegründet und hat seither Bauten unterschiedlicher Funktion und Größenordnung geplant und realisiert. Ihre Arbeit verstehen die  Architekten als eine konzeptionelle und operative Interpretation zeitgenössischer Lebensbedingungen.

    Zu den bekanntesten Bauten gehören die Heinrich Böll Stiftung in Berlin, die Wohnanlage Broëlberg bei Zürich, das Triangel Haus in Winterthur sowie das kürzlich fertiggestellte Auditorium mit Bibliothek in Stäfa.

    www.e2a.ch

  • 27.03.2011—28.05.2011
    Klaus Kumrow
    KLAUS KUMROW Aquarelle und Glasskulpturen

    KLAUS KUMROW Aquarelle und Glasskulpturen

     

     

    Zur Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, den 27. März 2011 von 11 bis 15 Uhr sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen.

     

    Begrüßung um 11.30 Uhr:

    Renate Kammer und Thomas Sello

     

     

     

    Zu der Ausstellung erscheint ein Katalog.

    Preisliste/price list (download)

  • 20.01.2011—19.03.2011
    Ralf-Rainer Odenwald
    abheben

    Ralf-Rainer Odenwald: abheben

     

    Zur Eröffnung am Donnerstag, den 20. Januar 2011 um 20 Uhr sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen.

     

    Zur Ausstellungseröffnung liest Heiner Egge zum Thema: "ABHEBEN"

     

     

     

    Der 1950 in Pforzheim geborene Künstler zeigt anlässlich seines 60. Geburtstags in der Galerie Renate Kammer zwei Bilderzyklen aus 2010, einmal das Thema „Abheben“ und „Gören“. Seine Bildwelten findet er auf Streifzügen im Internet. Sein Blick auf die Menschen in der neuen Medienwelt gelenkt, versucht er aufzufangen und malerisch überhöht auf die Leinwand zu bannen.

     

    In dem Zyklus „Gören“ zeigt er auf, wie sich junge Menschen heute gebärden, auch manchmal ihre innere Präsenz. Man zieht sich ein Gewand aus Coolness und Rollenspiel über . Da ist ein Motiv, was ihn fesselt, ein Lachen, ein Kopfstand, eine Geste, die seinen Blick fängt und diesen Moment druckt er aus, modelliert und gestaltet er auf der Leinwand zu etwas Neuem, was endlich unseren Blick auf seine Sicht lenkt.

     

    Die Grundlage für die Bilder , sowohl „Abheben“ als auch „Gören“ bildet dabei immer der Ausdruck aus dem Internet, der als Collage eingefügt, auf der Leinwand die Struktur des Bildes bestimmt und dann in einer malerischen Stimmung verharrt, die der  Künstler bestimmt hat.