Exhibitions 2012

  • 06.12.2012—12.01.2013
    Günter Westphal
    Blätter, so zart

    Günter Westphal – "Blätter, so zart"

    Fotoarbeiten | verlängert bis 12. Januar 2013
    Zur Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, dem 6. Dezember 2012 um 19 Uhr, sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen.
     
    Es spricht Gunnar F. Gerlach.
    Anlässlich der Ausstellung erscheint ein Katalog mit Texten von Gunnar F. Gerlach und Rahel Puffert.
    Katalog ISBN 978-3-00-040548-8
     

    Günter Westphals Fotografien sind der sichtbarste Teil seiner künstlerischen Arbeit. Und sie kommen einem herkömmlichen Kunstbegriff am nächsten. Immerhin handelt es sich um Bilder. Bilder, die an die Wand gehängt und ausgestellt werden können. Bilder, auf denen Erkennbares zu sehen ist und die als Werke identifizierbar sind. 

    Aber diese Bilder indizieren mehr: Sie sind Resultate eines Prozesses der genauen Untersuchung und längerfristigen Beobachtung. Sie sind Zeugnis sensibler Annäherung an ein für nebensächlich gehaltenes Detail. Als solche enthalten diese Fotografien Zeit. Sie enthalten die Ausdauer und das Warten auf den richtigen Moment, an dem das jeweilige Ding ins rechte Licht gerückt seine Besonderheit zur Schau stellen kann. 

    Festgehalten und in eine diesen Moment überdauernde und wahrnehmbare Form überführt wird das Bild allerdings erst durch die Aufnahme, Fixierung und Dimensionierung, für die sich Westphal bei jedem fotografischen Abzug entschieden hat. Betrachtet man die Fotografien als Zeugnisse von vorangegangen Bewegungen und Beobachtungen und dieser besonderen Haltung der Umgebung, den Dingen und alltäglichen Phänomen gegenüber, so lässt sich eine Verbindung ziehen zu dem zweiten Arbeitsfeld Westphals. Er bezeichnet es als Arbeit im öffentlichen, sozialen und politischen Raum.

  • 27.09.2012—26.10.2012
    Claus Brunsmann
    Distorted Memories of Nature

    Claus Brunsmann – Distorted Memories of Nature

    Eröffnung: Donnerstag, 27. September 2012, von 19 bis 21 Uhr 

    Eine Ausstellung der Galerie Renate Kammer, kuratiert von Esther Schulte und Alexander Sairally

    In seinen zwischen Figuration und Abstraktion changierenden Werken spannt der Maler Claus Brunsmann einen weiten formalen und inhaltlichen Bogen, der film-, literatur- und kunstgeschichtliche Referenzen einbezieht. Der Weg des 1966 in Ahaus geborenen Claus Brunsmann, der sein Studium der Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf 1998 als Meisterschüler bei Jannis Kounellis abschloss, ist geprägt von einer fundierten und vielschichtigen Durchdringung des Mediums und seiner Tradition. Materialität und Gestus ergänzen sich in Claus Brunsmanns abstrakten Bildern zu einer besonderen Sinnlichkeit, die die Geschichtlichkeit der Malerei wie eine Landschaft erfahrbar werden lässt. Inspiration für seine Bildfindungen gewinnt der Maler beispielsweise aus den Werken der Frührenaissance. Gleichzeitig öffnet er die klassische Bildauffassung für verfremdete Andeutungen aus Filmstills und Fashionfotografie, die sich im Hintergrund als Wahrnehmungsmuster abzeichnen. Seit 1997 wurde Brunsmanns Werk in mehreren Einzelausstellungen in der renommierten Mailänder Galerie Salvatore + Caroline Ala ausgestellt. Die kommende Ausstellung „Distorted Memories of Nature" konzentriert sich auf seine aktuellen abstrakten Werke; exemplarisch werden auch Arbeiten aus den Werkserien Katarakt und Idole, Untote und Wiedergänger gezeigt.

    Zur Ausstellung erscheint eine Monografie im Kerber Verlag.

  • 24.08.2012—22.09.2012
    Gudrun Piper
    Farbe gegen Farbe – Proportion ist Schöpfung

    Gudrun Piper | Farbe gegen Farbe – Proportion ist Schöpfung

     

    Eröffnung: 24. August 2012, 19.30 Uh. Eröffnungsrede: Prof. Dr. Helen Koriath

     

    Zur Ausstellung erschein ein Katalog.

     

     

    „Der zur Stille strebende Mensch findet in der konkreten Kunst die Einsicht, um sich von einer spektakulären Welt abzuwenden."

    Wie viele andere Künstler versucht Gudrun Piper nach den künstlerischen Einschränkungen in der Zeit des Nationalsozialismus eigene Vorstellungen umzusetzen. Ihre ästhetische Auffassung: "Proportion ist Schöpfung". Wer nach höchster Harmonie in der Welt strebt, findet in der gleichmäßigen Form des Quadrats einen angemessenen ästhetischen Ausdruck. Ihre Werke zeigen Einflüsse von Albers und de Stijl, später grenzt sie sich von den Prinzipien Vasarelys und de Stijl ab. Anders als ihrem Mann Max H. Mahlmann ist Gudrun Piper die Farbe wichtig, so dass sie das Malerische beibehält. Das Werk Gudrun Pipers und Max H. Mahlmanns – entstanden in einem Zeitraum von vierzig Jahren und mehrfach ausgezeichnet – wird ein Meilenstein in der Geschichte der konstruktiv-konkreten Kunst in Deutschland. Anlässlich des 95. Geburtstags Gudrun Pipers zeigt die Galerie Renate Kammer ihre Arbeiten.

     

    Preisliste/price list (download)

  • 26.07.2012—18.08.2012
    Marc-Olivier Mathez
    Lernlandschaften

    Marc-Olivier Mathez – Lernlandschaften

    Fotografien, Modelle und Pläne

     

    Eröffnung: Donnerstag, 26. Juli 2012, 19.30 Uhr 

     

     

    Was ist eigentlich Schule und was „kindgerechte" Architektur? Was geschieht im Hamburger Schulbau, wie werden Investitionen genutzt? Das Hamburger Architekturbüro "Marc-Olivier Mathez" entwickelt im Jahr 2010 ein pädagogisches Schularchitektur-Konzept und orientiert sich dabei an dem niederländischen Architekten Herman Herzberger: schlichter Bau, großzügige Räume, viel Tages- und Kunstlicht, offene Innenräume ohne Flure, Arbeits- und Ruhezonen – zukunftsweisend für Deutschland.

     

    Ab dem 26. Juli 2012 werden drei der innovativen Schularchitektur-Projekte von Marc Oliver Mathez vorgestellt: das Gymnasium Süderelbe in Neugraben Fischbek, die Grund- und Stadtteilschule in Kirchdorf-Süd und die Integrative Grundschule am Johannisland im BGZ Neugraben-Fischbek. 

    Marc-Olivier Mathez, 1957 in Bern geboren, studiert Architektur an der ETH, Zürich. 1990 eröffnet er das Architekturbüro Marc-Olivier Mathez. Der Architekt lebt und arbeitet in Hamburg.

     

    Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

  • 21.06.2012—12.07.2012
    Was macht die Innenarchitektur eigentlich nachts?
    Susan Chales de Beaulieu

    Susan Chales de Beaulieu – Was macht die Innenarchitektur eigentlich nachts?

     

     

    im Rahmen des Hamburger Architektursommers.


    Was sieht man, wenn man wenig sieht? So könnte am 21. Juni eine Frage an die Besucher der Ausstellung „Was macht die Innenarchitektur eigentlich nachts?" lauten. Womit bereits die zweite Frage gestellt wäre. Inspiriert von Junichirô Tanizaki, dem japanischen Autor des 1933 veröffentlichten Essays „Lob des Schattens", erforschten im Jahr 2011 21 Masterstudenten der FH Kaiserslautern – konfrontiert mit denselben Fragen – den dunklen Raum mit der Kamera. Entstanden sind zehn Drehbücher und Kurzfilme über das Verborgene und die Nacht, über „Metamorphosen", „(t)raumwelt" oder „stillLEBEN" – außerdem Filmstills unterschiedlichen Formats, die das kreative Potential von Licht und Dunkelheit zeigen.

     

    Preisliste/price list (download)

    PR Was macht Innenarchitektur eigentlich nachts? (download)

  • 22.04.2012—16.06.2012
    Max H. Mahlmann
    Malerei – konstruktiv-konkret

    Numerische Strukturen

     

    Max Hermann Mahlmann – Numerische Strukturen

    Malerei – konstruktiv-konkret

     

    Zur Ausstellung erscheint ein Katalog:
    "Max H. Mahlmann – Numerische Strukturen"
    Werke von 1954 - 1997

     

    „Rhythmisch, kosmisch, visionär und – exakt." Diese Worte beschreiben ein ästhetisches Prinzip des Hamburger Künstlerpaares Max Hermann Mahlmann und Gudrun Piper. Ihr Werk – entstanden in einem Zeitraum von vierzig Jahren und ausgezeichnet u.a. mit dem Edwin-Scharff-Preis und der Biermann-Ratjen-Medaille – wurde ein Meilenstein in der Geschichte der deutschen konstruktiv-konkreten Kunst. Zum 100. Geburtstag Max Hermann Mahlmanns eröffnet die Galerie Renate Kammer die Ausstellung „Max Hermann Mahlmann – Numerische Strukturen".

     

    Preisliste/price list (download)

  • 04.03.2012—17.04.2012
    Kai Sudeck
    Die Erregung durch die Stille –

    KAI SUDECK Die Erregung durch die Stille – Zeichnungen, Mischtechniken

     

     

     

    Eröffnung am Sonntag, 4. März 2012, von 11 bis 17 Uhr

     

     

    Am 4. März 2012 eröffnet die Galerie Renate Kammer die Ausstellung „Kai Sudeck: Die Erregung durch die Stille – Zeichnungen, Mischtechniken". Bis zum 31. März 2012 werden farblich reduzierte, überwiegend schwarzweiße Werke aus Sudecks verschiedenen Schaffensphasen gezeigt. Mit Tusche, Kohle, Filzstift oder Gouache hat er informelle Bildwelten aus aneinander gereihten, sich wiederholenden Formen komponiert. Entstanden sind Kalligraphien mit spontan aufgetragenem, pastosem Pinselstrich, fein ausgeführte, fast malerische Darstellungen, aber auch rhythmisch gegliederte Zeichnungen.

     

    Kai Sudeck, am 16. Mai 1928 in Lübeck geboren, studierte Kunst in Hamburg, Paris und Heidelberg. Von 1962 bis 1993 war er Professor an der Hochschule für bildende Kunst (HfbK) in Hamburg. Der Lehrer von Rebecca Horn, Hubert Kiecol, Bodo Baumgarten und anderen im Kunstbetrieb bekannt gewordenen Künstlern hat diese Aufgabe mit großer Intensität erfüllt. Sein Werk wurde 1994 mit einer großen Retrospektive in der Hamburger Kunsthalle gewürdigt. 1978 wurde er mit dem Edwin-Scharff-Preis ausgezeichnet. Kai Sudeck starb am 20. Oktober 1995 in Ratzeburg.

     

    Preisliste/price list (download)

  • 22.01.2012—25.02.2012
    Dietrich Helms
    Gegenden

    DIETRICH HELMS Gegenden

    Ausstellung und Buchpräsentation in der Galerie Renate Kammer,

    Eröffnung am Sonntag, dem 22. Januar 2012, um 11 Uhr.


    Am 22. Januar 2012 eröffnet die Galerie Renate Kammer ihre Ausstellung „Gegenden". Es werden neue großformatige Aquarelle von Dietrich Helms zu sehen sein, die im Sommer 2011 entstanden sind. Unter dem Titel „Gegenden" vereint der Zyklus Bilder, die Landschafts- und Naturvorstellungen vergegenwärtigen. Sie präsentieren eine romantische Auffassung von Natur im ständigen Werden – vom Übergang des einen ins andere – und führen dem Betrachter vor Augen, was in ihm lebendig ist. Es sind jedoch keine Naturstudien, vielmehr sind sie ein Resultat freien malerischen Umgangs mit dem Farbmaterial.


    Dr. Uwe Haupenthal, Direktor des Richard-Haizmann-Museums Niebüll, spricht am 22. Januar 2011 um 11.30 Uhr auf der Vernissage über das aktuelle Werk von Dietrich Helms. Uwe Haupenthals Buch „Dietrich Helms. Gegenden" wird zur Ausstellung vorgelegt (Verlag der Kunst Dresden, Husum 2011).


    Biographische Daten

    Dietrich Helms wurde am 13. März 1933 in Osnabrück geboren. Er studierte in Hamburg und Kassel und lehrte von 1965 bis 1998 an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Der Künstler lebt und arbeitet in Hamburg.